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Besuch in der Abfallsortieranlage Ahrental

Tag der offenen Tür war voller Erfolg

1.500 Gäste nutzten das Angebot von Abfallwirtschaft Tirol Mitte (ATM) und Innsbrucker Kommunalbetriebe AG (IKB) und statteten dem neu eröffneten Besucherzentrum der mechanischen Abfallsortieranlage im Ahrental am vergangenen Samstag einen Besuch ab. Seit Jahresanfang werden dort die Restabfälle aus   den Bezirken Innsbruck Land und Schwaz und der Stadtgemeinde Innsbruck gesammelt, getrennt und im Anschluss daran einer weiteren Verwertung zugeführt.

Wie genau die Anlage funktioniert, war am vergangenen Samstag für Groß und Klein erlebbar. Am Tag der offenen Tür konnten die Gäste den Weg des Abfalls in der Sortieranlage live nachverfolgen. Die Führungen durchs Besucherzentrum boten einen eindrucksvollen Blick hinter die Kulissen. Auch wichtige Tipps zur Abfallvermeidung und –trennung waren Teil des Programms. Beim Schminken, Basteln und beim Zaubern mit Don Bernardo war jede Menge Spaß garantiert. Mit Würsteln und Zuckerwatte hatte auch der Hunger keine Chance. Besonders beliebt bei den kleinen Besuchern: Sie konnten am ATM-Müllionenrad drehen und bei richtiger Beantwortung der Quizfragen tolle Preise gewinnen. Regen Zustrom hatte auch der Parcours der ElectroDrive Tirol – ausgestattet mit Elektro-Rädern, -segways und Elektro-Auto.

Der Tag der offenen Tür war der Auftakt für das Besucherzentrum in der Sortieranlage, das ab Herbst nach Voranmeldung allen Interessierten - vor allem Schüler/-innen – offen steht.

 

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Ökologischer Quantensprung für Tirol

MA Ahrental offiziell eröffnet.

2004 beschloss die Tiroler Landesregierung den Bau einer mechanischen Müllverwertungsanlage. 7 Jahre sowie zahlreiche Diskussionen und Verhandlungen später ist die Mechanische Abfallsortieranlage (MA) Ahrental seit Jänner 2011 in Betrieb. Die offizielle Eröffnung am 29. Juni ist für die Betreiber IKB-Innsbrucker Kommunalbetriebe und ATM-Abfallwirtschaft Tirol Mitte ein Festtag.

In der neuen mechanischen Abfallsortieranlage werden die Abfälle der Bezirke Innsbruck-Land und Schwaz sowie der Stadtgemeinde Innsbruck mechanisch zerkleinert und je nach Heizwert in unterschiedliche Fraktionen getrennt. Wertstoffe wie Metalle führt man einer Wiederverwertung zu. Die heizwertreichen Fraktionen dienen in Industrieanlagen als Ersatzbrennstoff. "Die MA Ahrental bedeutet einen ökologischen Quantensprung, da der Abfall so aufbereitet wird, dass er bestmöglich verwertet werden kann", zeigt sich IKB-Vorstandsvorsitzender DI Harald Schneider stolz. 93 % der Abfälle aus unseren Haushalten werden somit einer Verwertung zugeführt. Die Verarbeitungskapazität beträgt 116.000 Tonnen pro Jahr.

Unabhängige Tiroler Mülllösung

Neben dem ökologischen Nutzen bringt die MA Ahrental wirtschaftliche Vorteile: "Die MA macht Tirol in der Müllfrage unabhängig. Sie bedeutet Entsorgungssicherheit und hält die Wertschöpfung in der Region", führt ATM-Geschäftsführer Dr. Alfred Egger ins Treffen, der sich jahrelang für eine eigenständige Tiroler Mülllösung stark gemacht hat. "Was lange währt, wird endlich gut!" freut sich IKB-Aufsichtsrat Tiwag-Chef Dr. Bruno Wallnöfer über den erfolgreichen Abschluss eines Projektes, das ihn im Laufe seines Berufslebens lange begleitet und zahlreiche Wendungen genommen hat. "Die MA Ahrental wurde im Interesse des Landes und für die Erhaltung der Lebensqualität der Bürger umgesetzt!" bekräftigt ATM-Aufsichtsratschef Dipl.-Vw. Hubert Rauch. Innsbrucks Bürgermeisterin Mag. Christine Oppitz-Plörer streicht ebenfalls den Nutzerkomfort hervor: "Wir verfügen über ein ausgezeichnetes System – von der Abfallsammlung bis zur Verwertung."

Erlebnis Abfallsortieranlage Ahrental

Die MA Ahrental verfügt über modernste Technik. Freiwillig erfüllt man die Vorgaben der IVU-/IPPC-Richtlinie (Richtlinie der Europäischen Union zur Vermeidung und Verminderung von Umweltverschmutzung) und passt die Anlage laufend dem besten Stand der Technik an. Dadurch wird optimaler Emissions- und Anrainerschutz garantiert, was wiederum höchstmögliche Sicherheit und Transparenz gewährleistet.

Im angeschlossenen Besucherzentrum erfährt man alles Wissenswerte über die 20-Mio.-Euro-Investition: Abläufe werden transparent gemacht, man erlebt die Abfallsortieranlage "hautnah". Ab Herbst werden als Service für Schulen und alle Interessierten nach Voranmeldung Besichtigungen angeboten. Bereits am 2. Juli 2011 laden die Betreiber zum Tag der offenen Tür: Zwischen 13 und 17.30 Uhr gibt es regelmäßige Führungen durch die Anlage. Zudem wartet ein buntes Unterhaltungsprogramm auf die kleinen und großen Besucher. Gratis-Parkmöglichkeiten gibt es in der Tiefgarage des Tivoli-Stadions, das Gratis-Shuttle-Service startet ab 12.30 Uhr alle 30 Minuten zur MA Ahrental.

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Abfallsortieranlage Ahrental: Seit Jänner 2011 in Betrieb  

Nach jahrelangem Ringen um eine gesetzlich mögliche und ökologisch sichere Methode zur Abfallbehandlung in Tirol ist sie nun seit 3. Jänner in Betrieb: die mechanische Abfallsortieranlage Ahrental (MA Ahrental). Mit ihr verfügt der Zentralraum Tirols – genauer die   Bezirke Innsbruck Land und Schwaz sowie die Stadtgemeinde Innsbruck – über eine eigenständige und unabhängige Abfallentsorgung.

In der mechanischen Abfallsortieranlage Ahrental werden die angelieferten Restabfälle aus den Bezirken Innsbruck Land, Schwaz und Innsbruck Stadt seit Anfang Jänner mittels mechanischer Aussortierung je nach Heizwert in unterschiedliche Fraktionen getrennt. Die sogenannte "mechanische Stufe" besteht aus verschiedenen Maschinen zur Zerkleinerung der Abfälle und zur Trennung nach Größe und Stoffeigenschaft. So werden die Wertstoffe wie beispielsweise Metalle etc. aus dem Abfall zurückgewonnen und in den Stoffkreislauf eingebracht. Der überwiegende Teil der Abfälle wird in Industrieanlagen als wertvoller Ersatzbrennstoff eingesetzt.  

Die Verarbeitungskapazität der MA Ahrental beträgt 116.000 Tonnen pro Jahr.

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Firstfeier bei Abfallsortieranlage Ahrental: Eigenständige Tiroler Lösung ab 2011

Die künftige Betreiberin der mechanischen Abfallsortieranlage Ahrental (MA Ahrental), die gemeinsame IKB- und ATM-Tochter "Abfallbehandlung Ahrental GmbH (AAG)", lud zur Firstfeier des imposanten Gebäudes. IKB-Vorstandsvorsitzender Dr. Elmar Schmid und sein Vorstandskollege DI Harald Schneider sowie Dipl.-Vw. Hubert Rauch, Aufsichtsratsvorsitzender der Abfallwirtschaft Tirol Mitte GmbH (ATM), ATM-Geschäftsführer Dr. Alfred Egger und AAG-Geschäftsführer DI Reinhard Oberguggenberger präsentierten Innsbrucks Bürgermeisterin Mag. Christine Oppitz-Plörer und den Bürgermeistern aus den Bezirken Innsbruck Land und Schwaz das rasch empor gewachsene Ergebnis der jahrelangen Bemühungen.

Sowohl Schmid als auch Rauch betonten die Wichtigkeit der Sortieranlage, gewährleiste diese doch dem Land Tirol und den Gemeinden auch in Zukunft die Eigenständigkeit im Bereich der Abfallentsorgung. Die MA Ahrental wird rund 20 Mio. € kosten und Anfang 2011 in Betrieb gehen.

 

Grundsteinlegung

Der Grundstein ist gelegt: Bau der Abfallsortieranlage Ahrental geht zügig voran.

Die Freude unter den zukünftigen Betreibern der mechanischen Abfallsortieranlage Ahrental (MA Ahrental) ist groß. Die Abfallbehandlung Ahrental GmbH (AAG), eine Tochter der IKB und der ATM, als Betreiberin treibt den Bau der Anlage zügig voran. IKB-Vorstandsvorsitzender Dr. Elmar Schmid und sein Vorstandskollege DI Harald Schneider sowie Dipl.-Vw. Hubert Rauch, Aufsichtsratsvorsitzender der Abfallwirtschaft Tirol Mitte GmbH (ATM), ATM-Geschäftsführer Dr. Alfred Egger und der AAG-Geschäftsführer DI Reinhard Oberguggenberger luden zur offiziellen Grundsteinlegung ein, um Innsbrucks Umweltstadtrat Walter Peer und den Bürgermeistern aus den Bezirken Innsbruck Land und Schwaz zu präsentieren, worum man sich jahrelang bemüht hatte:   "Um einen wichtigen Grundpfeiler einer eigenständigen Tiroler Abfalllösung", wie IKB-Chef Schmid in seiner Rede betonte.

Auch Hubert Rauch ist von der Wichtigkeit der Sortieranlage überzeugt, die den Gemeinden auch in Zukunft Eigenständigkeit im Bereich der Abfallentsorgung bringt. Er dankte den Gemeindevertretern für die Geduld, die sie bewiesen hatten, bis die Anlage im Juni dieses Jahres vom Unabhängigen Verwaltungssenat (UVS) in 2. Instanz genehmigt wurde.

Umweltstadtrat Peer freut sich vor allem darüber, dass den Anliegen der Anrainer voll Rechnung getragen wurde: "Ich bin froh, dass mit der MA ein Höchstmaß an Emissions- und damit Anrainerschutz gewährleistet wird." Aus dem positiven Geruchsgutachten aus der UVS-Verhandlung erfolgte nämlich die Kernaussage des Gutachters, dass die Geruchsimmissionen für die Anrainer in Igls unter der Irrelevanzgrenze liegen werden. Das aufwendige Abluftreinigungssystem in der Anlage unterliegt betriebsbedingt einer laufenden Kontrolle. Darüber hinaus hat sich die AAG den strengen Vorgaben der sogenannten IPPC-Richtlinie unterworfen. Damit sind die Verpflichtung zur Anpassung an den Stand der Technik und die laufende Dokumentation der Emissionswerte verbunden.

Und so äußert sich auch Mag. Klaus Defner vom Unterausschuss Igls zufrieden darüber, dass unangenehme Gerüche der Vergangenheit angehören, und er erwartet sich für die Zukunft einen reibungslosen Betrieb.

Film der Grundsteinlegung

Zukunft der Tiroler Abfallentsorgung

Der Grundstein ist also gelegt und der Tiroler Zentralraum einen Schritt näher an seiner eigenständigen Abfallentsorgung, deren Ziel es ist, die Wertschöpfung aus der Abfallentsorgung im eigenen Land zu behalten. Am 1.1.2011 wird die Anlage den Betrieb aufnehmen.

 

 

 

 

 


Projektträger IKB ATM
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