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Firstfeier bei Abfallsortieranlage Ahrental: Eigenständige Tiroler Lösung ab 2011

Die künftige Betreiberin der mechanischen Abfallsortieranlage Ahrental (MA Ahrental), die gemeinsame IKB- und ATM-Tochter "Abfallbehandlung Ahrental GmbH (AAG)", lud zur Firstfeier des imposanten Gebäudes. IKB-Vorstandsvorsitzender Dr. Elmar Schmid und sein Vorstandskollege DI Harald Schneider sowie Dipl.-Vw. Hubert Rauch, Aufsichtsratsvorsitzender der Abfallwirtschaft Tirol Mitte GmbH (ATM), ATM-Geschäftsführer Dr. Alfred Egger und AAG-Geschäftsführer DI Reinhard Oberguggenberger präsentierten Innsbrucks Bürgermeisterin Mag. Christine Oppitz-Plörer und den Bürgermeistern aus den Bezirken Innsbruck Land und Schwaz das rasch empor gewachsene Ergebnis der jahrelangen Bemühungen.

Sowohl Schmid als auch Rauch betonten die Wichtigkeit der Sortieranlage, gewährleiste diese doch dem Land Tirol und den Gemeinden auch in Zukunft die Eigenständigkeit im Bereich der Abfallentsorgung. Die MA Ahrental wird rund 20 Mio. € kosten und Anfang 2011 in Betrieb gehen.

 

Grundsteinlegung

Der Grundstein ist gelegt: Bau der Abfallsortieranlage Ahrental geht zügig voran.

Die Freude unter den zukünftigen Betreibern der mechanischen Abfallsortieranlage Ahrental (MA Ahrental) ist groß. Die Abfallbehandlung Ahrental GmbH (AAG), eine Tochter der IKB und der ATM, als Betreiberin treibt den Bau der Anlage zügig voran. IKB-Vorstandsvorsitzender Dr. Elmar Schmid und sein Vorstandskollege DI Harald Schneider sowie Dipl.-Vw. Hubert Rauch, Aufsichtsratsvorsitzender der Abfallwirtschaft Tirol Mitte GmbH (ATM), ATM-Geschäftsführer Dr. Alfred Egger und der AAG-Geschäftsführer DI Reinhard Oberguggenberger luden zur offiziellen Grundsteinlegung ein, um Innsbrucks Umweltstadtrat Walter Peer und den Bürgermeistern aus den Bezirken Innsbruck Land und Schwaz zu präsentieren, worum man sich jahrelang bemüht hatte:   "Um einen wichtigen Grundpfeiler einer eigenständigen Tiroler Abfalllösung", wie IKB-Chef Schmid in seiner Rede betonte.

Auch Hubert Rauch ist von der Wichtigkeit der Sortieranlage überzeugt, die den Gemeinden auch in Zukunft Eigenständigkeit im Bereich der Abfallentsorgung bringt. Er dankte den Gemeindevertretern für die Geduld, die sie bewiesen hatten, bis die Anlage im Juni dieses Jahres vom Unabhängigen Verwaltungssenat (UVS) in 2. Instanz genehmigt wurde.

Umweltstadtrat Peer freut sich vor allem darüber, dass den Anliegen der Anrainer voll Rechnung getragen wurde: "Ich bin froh, dass mit der MA ein Höchstmaß an Emissions- und damit Anrainerschutz gewährleistet wird." Aus dem positiven Geruchsgutachten aus der UVS-Verhandlung erfolgte nämlich die Kernaussage des Gutachters, dass die Geruchsimmissionen für die Anrainer in Igls unter der Irrelevanzgrenze liegen werden. Das aufwendige Abluftreinigungssystem in der Anlage unterliegt betriebsbedingt einer laufenden Kontrolle. Darüber hinaus hat sich die AAG den strengen Vorgaben der sogenannten IPPC-Richtlinie unterworfen. Damit sind die Verpflichtung zur Anpassung an den Stand der Technik und die laufende Dokumentation der Emissionswerte verbunden.

Und so äußert sich auch Mag. Klaus Defner vom Unterausschuss Igls zufrieden darüber, dass unangenehme Gerüche der Vergangenheit angehören, und er erwartet sich für die Zukunft einen reibungslosen Betrieb.

Film der Grundsteinlegung

Zukunft der Tiroler Abfallentsorgung

Der Grundstein ist also gelegt und der Tiroler Zentralraum einen Schritt näher an seiner eigenständigen Abfallentsorgung, deren Ziel es ist, die Wertschöpfung aus der Abfallentsorgung im eigenen Land zu behalten. Anfang 2011 soll die Anlage in Betrieb genommen werden.

 

 

 

 

 


Projektträger ATM IKB
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